SMM-Panel-Anleitung: PanelFollows Schritt für Schritt
Die komplette SMM-Panel-Anleitung für PanelFollows: Konto anlegen, Guthaben aufladen, bestellen, Status verstehen, Refill anfordern und die API anbinden.
Diese SMM-Panel-Anleitung zeigt dir PanelFollows so, wie du es im Alltag tatsächlich benutzt: Konto anlegen, Guthaben aufladen, eine erste Bestellung sauber aufgeben, den Status richtig lesen, ein Refill anfordern und, falls du Reseller bist, alles über die API automatisieren. Die meisten Tutorials erklären, wo die Knöpfe sitzen, und hören dann auf. Teuer wird es aber an Stellen, die kaum jemand aufschreibt: Das Feld „Menge“ bedeutet nicht immer, was du denkst, der Preis mit „/ 1.000“ ist manchmal der Preis eines kompletten Pakets, und der Refill-Button verschwindet nach dem ersten Klick für einen ganzen Tag.
Nichts davon ist ein Fehler im System. Es ist Verhalten, das man kennen muss, und du lernst es besser hier als nach einer falsch berechneten Bestellung. Alle Menü- und Button-Namen stehen in dieser Anleitung genau so, wie sie in der deutschen Oberfläche erscheinen, in Anführungszeichen. Wo das Panel etwas nicht für dich prüft, sagt diese Anleitung das offen, statt ein Sicherheitsnetz vorzutäuschen. Konkrete Preise oder Lieferzeiten nennt der Text bewusst nicht: Beides ist pro Service eingestellt und ändert sich. Maßgeblich ist immer die Zahl, die das Panel neben dem gewählten Service anzeigt. Wie ein SMM-Panel grundsätzlich funktioniert, erklärt die Seite So funktioniert’s. Hier geht es um die Praxis, Bildschirm für Bildschirm.
Worum es in dieser SMM-Panel-Anleitung geht (und was PanelFollows nicht leistet)
PanelFollows besteht aus vier Schichten, die aufeinander aufbauen: einem Katalog mit Social-Media-Services, einem Prepaid-Guthaben, einer Bestellstrecke und einer Weiterleitung an die Anbieter, die die Arbeit ausführen. Du lädst Guthaben auf, gibst es für einen Service aus, und das Panel reicht die Bestellung weiter und verfolgt sie, bis sie abgeschlossen ist. PanelFollows positioniert sich dabei als Hauptanbieter, also als SMM-Panel ohne Zwischenhändler, bei dem auch Reseller und andere Panels direkt über die API einkaufen können.
Mach dir klar, was du hier eigentlich kaufst. Gekaufte Follower, Likes, Aufrufe und Kommentare sind gelieferte Interaktion. Das sind keine Fans, die deine Captions lesen, und sie werden nicht zu Kunden, nur weil ein Zähler steigt. Sie bewegen Zahlen, und Zahlen verändern, wie ein Profil auf jemanden wirkt, der es zum ersten Mal sieht. Mehr leisten sie nicht. Wenn die Zahlen etwas bedeuten sollen, müssen Inhalte dahinterstehen, die Menschen wirklich sehen wollen. Deshalb ist der Service-Katalog ein Werkzeug und keine Strategie. Wie Reichweite auf Instagram tatsächlich entsteht, steht im Beitrag zum Instagram-Algorithmus.
Vier strukturelle Fakten solltest du vom ersten Tag an kennen:
- Abgerechnet wird in US-Dollar. Das Guthaben wird intern in USD geführt. Wenn du dir Preise in Euro oder Türkischer Lira anzeigen lässt, ist das nur eine Umrechnung zur Anzeige, keine zweite Währung.
- Der Kundenbereich ist nicht indexiert. Keine Seite hinter deinem Login landet in Suchmaschinen. Deine Bestellungen, Links und Tickets sind also nicht über Google auffindbar.
- Jede Dashboard-Adresse leitet ohne Login zur Anmeldung um. Ein gespeicherter Link auf „Meine Bestellungen“ funktioniert erst, wenn du angemeldet bist.
- Guthaben wird auf vier Nachkommastellen genau geführt. Der angezeigte Betrag ist exakt der Betrag, der abgebucht wird, ohne versteckte Rundung.
Dazu kommt ein fünfter Punkt, der vielen in Deutschland, Österreich und der Schweiz besonders wichtig ist: Für keine Bestellung brauchst du das Passwort deines Instagram-, TikTok- oder YouTube-Accounts. Das Panel arbeitet ausschließlich mit öffentlichen Links und Benutzernamen. Wer dich nach einem Passwort fragt, ist nicht PanelFollows. Falls dir das Konzept eines SMM-Panels noch neu ist, lies zuerst Was ist ein SMM-Panel?.
Schritt 1: Registrierung und SMM-Panel-Login
Die Registrierung findest du auf der Registrierungsseite. Sie dauert weniger als eine Minute.
- Ist die Google-Anmeldung aktiviert, steht ganz oben im Formular der Button „Weiter mit Google“ und darunter ein Trenner mit „oder“. Damit sparst du dir das Anlegen eines Passworts komplett. Siehst du den Button nicht, ist diese Methode schlicht nicht eingeschaltet, und das E-Mail-Formular darunter ist dein Weg.
- Fülle „Name“, „E-Mail“ und „Passwort“ aus.
- Das Passwort muss mindestens acht Zeichen lang sein. Alles Kürzere wird mit „Das Passwort muss mindestens 8 Zeichen lang sein.“ abgelehnt, und zwar im Browser und noch einmal auf dem Server. Es gibt keinen Weg drumherum.
- Ist der Captcha-Schutz aktiv, erscheint ein Prüf-Widget, und der Absende-Button bleibt gesperrt, bis du es gelöst hast. Der Hinweis lautet „Bitte schließe die Captcha-Prüfung ab.“
- Klicke auf „Registrieren“. Bei Erfolg siehst du „Dein Konto wurde erstellt!“ und landest direkt im Dashboard.
- Bist du über einen Einladungslink gekommen, wird die Empfehlung in diesem Moment automatisch zugeordnet. Du musst keinen Code eintippen.
Direkt nach der Registrierung geht eine Bestätigungsmail raus. Die Bestätigung ist aber keine Pflicht: Du kannst Guthaben aufladen und bestellen, ohne je auf den Link zu klicken. Auf deiner Kontoseite steht dann nur „Nicht bestätigt“ statt „Bestätigt“. Bestätige die Adresse trotzdem, denn an sie gehen Links zum Zurücksetzen des Passworts und Benachrichtigungen zu deinen Bestellungen.
Der tägliche SMM-Panel-Login
Die Anmeldung funktioniert später genauso: „Weiter mit Google“, wenn aktiviert, sonst „E-Mail“ und „Passwort“ und dann „Anmelden“. Anmeldung, Registrierung und die Zwei-Faktor-Prüfung sind jeweils auf fünf Versuche pro Minute begrenzt. Wenn es nicht klappt, warte kurz, statt immer wieder auf den Button zu hämmern.
Passwort vergessen? Der Weg führt über „Passwort vergessen?“ und „Link zum Zurücksetzen senden“. Der Link in der E-Mail bringt dich zu „Neues Passwort“, „Passwort bestätigen“ und „Passwort aktualisieren“.
Hier lauert eine Falle mit einer wirklich verwirrenden Fehlermeldung. Konten sind an das Panel gebunden, auf dem sie erstellt wurden. Wer Kunde eines White-Label-Child-Panels ist, kann sich nur auf der Domain dieses Panels anmelden, und ein Konto aus dem Hauptpanel funktioniert nur auf der Hauptdomain. Meldest du dich an der falschen Adresse an, bekommst du die ganz normale Meldung für ein falsches Passwort, ohne jeden Hinweis auf die Domain. Wenn du sicher bist, dass dein Passwort stimmt, schau zuerst in die Adresszeile.
Schritt 2: Das Dashboard im Überblick
Das Menü links ist kurz, und wer weiß, wofür jeder Eintrag da ist, spart sich später viel Herumklicken. Auf dem Desktop in dieser Reihenfolge:
| Menüpunkt | Wofür die Seite da ist |
|---|---|
| „Neue Bestellung“ | Das Hauptformular: Plattform, Kategorie, Service, Link, Menge, absenden |
| „Massenbestellung“ | Viele Bestellungen auf einmal aus einem Textfeld, eine pro Zeile |
| „Meine Bestellungen“ | Deine letzten Bestellungen mit Status, Fortschritt und den Buttons „Refill“ und „Stornieren“ |
| „Abos“ | Wiederkehrende Bestellungen, die das Panel für dich im festen Takt neu aufgibt |
| „Meine Bewertungen“ | Abgeschlossene Bestellungen bewerten; Bewertungen werden vor der Veröffentlichung geprüft |
| „Guthaben aufladen“ | Dein Guthaben aufladen |
| „Geld verdienen“ | Dein Affiliate-Link, deine Provisionen und Auszahlungen |
| „Services“ | Der öffentliche Katalog, derselbe, den auch Besucher sehen |
| „Support“ | Tickets erstellen und verfolgen |
| „Konto & Sicherheit“ | Profil, Passwort, Zwei-Faktor-Authentifizierung |
| „API“ | Dein API-Schlüssel, der Endpunkt und die Übersicht der Aktionen |
| „KI-Assistent“ | Claude, ChatGPT oder einen anderen KI-Assistenten mit deinem Konto verbinden |
| „Mein Panel“ | Erscheint nur, wenn du ein Child-Panel betreibst |
Darunter sitzen drei Auswahlfelder für Sprache, Währung und Design sowie „Abmelden“. Auf dem Smartphone zeigt die untere Leiste fünf Tabs: „Bestellen“, „Bestellungen“, „Guthaben“, „Support“ und „Konto“. Alles andere wandert ins ausklappbare Menü. Mobil fehlt nichts, es liegt nur einen Tipp weiter weg.
Auf der Bestellseite zeigt die rechte Spalte „Guthaben“, „Live-Kurs“ und eine Box „Letzte Bestellungen“ mit dem Link „Alle ansehen“. Auf diese Guthaben-Zahl solltest du vor jedem Absenden kurz schauen. Oberhalb des Formulars kann außerdem ein Streifen „Services mit schneller Lieferung“ erscheinen. Er wird automatisch nach Lieferzeit zusammengestellt, gemessen an unseren eigenen abgeschlossenen Bestellungen oder, wo die fehlen, am Durchschnitt, den der Anbieter angibt. Ein Klick darauf stellt Plattform, Kategorie und Service im Formular direkt richtig ein.
Bist du Kunde eines White-Label-Panels und nicht des Hauptpanels, sind „Geld verdienen“ und „Meine Bewertungen“ bewusst ausgeblendet.
Schritt 3: Guthaben aufladen
Das Panel arbeitet strikt mit Vorkasse. Bestellen auf Rechnung gibt es nicht, also kommt das Guthaben zuerst. Öffne „Guthaben aufladen“.
- Oben steht ein Balken „Aktuelles Guthaben“, damit du immer weißt, wo du stehst.
- Wähle einen Betrag unter „Betrag (USD)“. Es gibt Schnellwahl-Buttons für 10, 25, 50, 100, 250 und 500 US-Dollar und darunter ein freies Eingabefeld. Voreingestellt sind 50.
- Das Minimum steht auf der Seite: „Mindestens 1 USD.“ Einzelne Zahlungsmethoden können einen eigenen, höheren Mindestbetrag haben. Dann zeigt der Hinweis den Wert dieser Methode an. Die Obergrenze pro Einzahlung liegt bei 100.000 USD.
- Läuft ein Aufladebonus, erscheint eine Box „Aufladebonus“ mit den Stufen und dem genauen Ergebnis in der Form „+{bonus} Bonus · {total} Guthaben insgesamt“. Die Übersicht „Deinem Guthaben gutgeschrieben“ zeigt dir, was am Ende tatsächlich ankommt.
- Sind mehrere Methoden aktiv, wähle unter „Zahlungsmethode“ eine aus. Jeder Eintrag zeigt Namen, Zahlungsdienstleister und die akzeptierten Karten- oder Krypto-Logos.
- Klicke auf den Button der Methode und schließe die Zahlung ab.
So verhalten sich die Methoden, die die Oberfläche kennt. Welche davon gerade aktiv ist, hängt von der Konfiguration und teilweise von deinem Land ab. Die Tabelle zeigt also alle Möglichkeiten, nicht zwingend das, was du gerade selbst auswählen kannst:
| Methode | Button | Ablauf | Gutschrift |
|---|---|---|---|
| Krypto über Cryptomus | „Mit Cryptomus bezahlen“ | Weiterleitung auf die Zahlungsseite von Cryptomus. Hinweis: „Bezahle mit Krypto. Nach der Bestätigung wird der Betrag automatisch deinem Guthaben gutgeschrieben.“ | Automatisch, sobald die Zahlung bestätigt ist |
| Krypto über Heleket | „Mit Heleket bezahlen“ | Zweites Krypto-Gateway mit demselben Ablauf | Automatisch, sobald die Zahlung bestätigt ist |
| Banküberweisung | „Zahlung melden“ | Du überweist auf die angezeigten Kontodaten und trägst danach den „Verwendungszweck / Notiz“ ein | Manuell, nach Freigabe durch einen Admin |
| Kreditkarte über Stripe | „Mit Karte bezahlen“ | Weiterleitung auf die Stripe-Checkout-Seite. Hinweis: „Deine Kartendaten werden auf der sicheren Zahlungsseite von Stripe verarbeitet.“ | Automatisch |
| Weitere Methoden | „Zahlung melden“ | Gleicher Meldeablauf, mit eigenem Minimum, Bonus oder eigener Gebühr | Manuell, nach Freigabe |
Für Kundschaft aus dem deutschsprachigen Raum sind Krypto und Banküberweisung die beiden Wege, die zuverlässig funktionieren. Krypto kennt keine Landesgrenzen und wird automatisch gutgeschrieben; die Details stehen auf der Seite zum Krypto-SMM-Panel. Kartenzahlung ist nicht für alle Regionen freigeschaltet. Siehst du keine Kartenoption, nutze Krypto oder Überweisung, statt darauf zu warten, dass sie auftaucht. Außerdem gibt es regionale Methoden für die Türkei, die in Türkischer Lira abrechnen und außerhalb der Türkei nicht angeboten werden. Ist gar nichts aktiv, siehst du „Derzeit ist keine Zahlungsmethode aktiv.“
Banküberweisung aus Deutschland, Österreich und der Schweiz
Wählst du die Banküberweisung, öffnet sich die Karte „Kontodaten“. Unter „Währung deiner Überweisung“ wählst du, in welcher Währung du sendest. Für Euro fragt das Panel „Von wo überweist du?“: Aus dem SEPA-Raum, zu dem Deutschland, Österreich und auch die Schweiz gehören, wählst du die lokale Überweisung, dann reicht die IBAN. Wer von außerhalb des SEPA-Raums sendet, nutzt die Swift-Variante mit BIC. Franken werden nur als internationale Swift-Überweisung angenommen.
Drei Dinge musst du dabei beachten:
- Der Empfängername muss exakt stimmen. Unter „Kontoinhaber“ steht der Name, auf den du überweisen musst. Weicht er ab, schickt die Bank die Zahlung zurück.
- Umrechnung macht deine Bank. Dein Guthaben wird in USD gutgeschrieben. Überweist du Euro oder Franken, rechnet die Bank um, und Wechselkurs sowie Bankgebühren können den Betrag verändern, der ankommt.
- Meldung nicht vergessen. Nach der Überweisung trägst du den Verwendungszweck ins Feld ein und klickst auf „Zahlung melden“. Die Meldung öffnet automatisch ein Support-Ticket, in dem du später auch die Freigabe siehst. Eine Überweisung ohne Meldung kann niemand zuordnen.
Wann das Geld ankommt
Krypto und Karte werden automatisch gutgeschrieben, sobald der Zahlungsdienstleister bestätigt. Das „innerhalb weniger Minuten“ der Oberfläche ist die ehrliche Antwort, denn die Verzögerung liegt beim Zahlungsdienstleister, nicht beim Panel. Banküberweisung und gemeldete Zahlungen warten auf die Freigabe durch einen Menschen. Plane das ein, wenn du vor einer Deadline auflädst, und rechne bei einer SEPA-Überweisung zusätzlich die übliche Banklaufzeit ein.
Kommst du von einer externen Zahlungsseite zurück, siehst du entweder „Zahlung eingegangen. Dein Guthaben wird innerhalb weniger Minuten gutgeschrieben.“ oder „Die Zahlung konnte nicht abgeschlossen werden. Du kannst es erneut versuchen oder eine andere Zahlungsmethode wählen.“
Was am Ende auf deinem Guthaben landet: deine Einzahlung plus ein eventueller Stufenbonus, plus ein eventueller Gutschein- oder Methodenbonus, minus eine eventuelle Methodengebühr, nie unter null. Kunden von Child-Panels erhalten keine Stufenboni. Einzahlungen sind auf zehn Anfragen pro Minute begrenzt, Zahlungsmeldungen auf fünf.
Schritt 4: Die erste Bestellung aufgeben (Follower bestellen in elf Schritten)
Öffne „Neue Bestellung“. Das Formular funktioniert wie ein Trichter: erst die Plattform, dann die Kategorie, dann der Service und zuletzt die Angaben, die dieser Service braucht. Egal, ob du Follower bestellen, Likes kaufen oder Aufrufe für ein Reel buchen willst, der Weg ist immer derselbe.
- Plattform wählen. Oben steht ein Raster aus Buttons: „Alle“, dann die einzelnen Plattformen, dann „Sonstige“. Angezeigt werden die ersten elf. Mit dem Button „+5 Plattformen“ (die Zahl hängt davon ab, wie viele ausgeblendet sind) klappst du den Rest auf, mit „Weniger anzeigen“ wieder zu. Ein grünes „Neu“ bedeutet, dass für diese Plattform in den letzten zwei Wochen Services dazugekommen sind.
- Suchen. Grenze die Auswahl mit dem Feld „Services durchsuchen …“ ein. Solange darin Text steht, lockert sich die Kategoriebindung, und die Suche läuft über die ganze Plattform statt nur über die gewählte Kategorie. Der Button „Favoriten“ daneben ist gesperrt, bis du Favoriten hast. Sein Tooltip lautet dann „Noch keine Favoriten. Klicke auf das Herz unter dem ausgewählten Service, um einen hinzuzufügen.“ Im Favoritenmodus werden Plattform- und Kategoriefilter komplett ignoriert.
- Kategorie wählen. Unter „Kategorie“ gibt es keine Option für alle Kategorien, es ist immer eine konkrete Kategorie ausgewählt. Kategorien des Hauptanbieters stehen oben und tragen das Abzeichen „Anbieter“.
- Service wählen. Jede Zeile zeigt das Kategorie-Icon, den Servicenamen, seine Katalognummer und rechts den Preis mit „/ 1.000“. Merk dir die Katalognummer: Das ist die ID, die du für Massenbestellungen und die API brauchst. Services ohne Refill tragen zusätzlich das rote Etikett „Ohne Refill“.
- Die Übersicht lesen. Danach erscheinen vier Kästen: „Preis pro 1.000“, „Min./Max. Menge“, „Durchschnittliche Dauer“ und ein Favoriten-Schalter mit „Zu Favoriten hinzufügen“ oder „Aus Favoriten entfernen“. Ohne Bestellhistorie steht im Zeitkasten „Variiert“. Der Tooltip nennt ihn „Durchschnittliche Abschlusszeit der Bestellungen für diesen Service“. Das ist ein Durchschnitt aus der Vergangenheit, kein Versprechen.
- Die Beschreibung lesen. Hat der Service eine, lädt darunter eine Box „Beschreibung“. Lies sie. Service-spezifische Regeln, etwa ob das Profil öffentlich sein muss oder welches Linkformat erwartet wird, stehen dort und nirgendwo sonst.
- Link einfügen. Füge das Ziel in „Link“ ein. Der Platzhalter
https://...ist wörtlich gemeint: Der Server akzeptiert nur Links, die mithttp://oderhttps://beginnen, bis 2.048 Zeichen. Ein nacktesinstagram.com/namewird abgelehnt. Die einzige Ausnahme sind Services vom Typ Abo, dort heißt das Feld „Benutzername / Profillink“. - Menge eingeben. Trag die „Menge“ ein, innerhalb der Spanne aus dem Kasten „Min./Max. Menge“.
- Drip-Feed prüfen. Unterstützt der Service es, erscheint ein Kästchen „Drip-Feed“. Lies den übernächsten Abschnitt, bevor du es anklickst.
- Summe prüfen. Schau auf die Zeile „Gesamt“. Sie rechnet sich beim Tippen live neu.
- Absenden. Klicke auf „Bestellung aufgeben“. Bei Erfolg erscheint „Bestellung aufgegeben!“, Link- und Kommentarfelder werden geleert, und die Seite aktualisiert sich.
Bei Services ohne Refill kommt vor dem Absenden noch ein Schritt dazu. Das Formular zeigt eine rote Karte „ACHTUNG: Dieser Service hat kein Refill“, und beim Klick auf den Bestellbutton öffnet sich das Fenster „Service ohne Refill: Risiko bestätigen“. Dort steht unmissverständlich, dass der Service Glückssache ist, dass die gelieferte Anzahl schon nach Stunden sinken kann und dass es weder Refill noch Rückerstattung noch Ersatz gibt. Erst wenn du das Häkchen setzt und „Ich akzeptiere das Risiko, jetzt bestellen“ klickst, geht die Bestellung raus. Die Bestätigung wird nicht gespeichert, sie wird bei jeder solchen Bestellung neu abgefragt. Das ist Absicht: Wer das Risiko nicht will, wählt einen Service mit Refill-Garantie.
Über das Formular kannst du bis zu zwanzig Bestellungen pro Minute aufgeben. Brauchst du mehr Durchsatz, sind Massenbestellung oder API das richtige Werkzeug.
Live-Preise im Panel ansehen
Die Stückpreise für Follower, Likes, Aufrufe und Engagement-Services werden live angezeigt. Die Registrierung ist kostenlos, und du kannst die Liste durchsehen, bevor du Guthaben auflädst.
Den Preis richtig lesen: pro 1.000 oder Pauschalpaket
Das ist der teuerste Lesefehler, den das Panel zulässt, deshalb bekommt er einen eigenen Abschnitt.
Bei einem normalen Service gilt der Preis pro tausend Einheiten, und die Rechnung ist die, die du erwartest: Preis geteilt durch 1.000, mal deine Menge. Bestellst du 2.500 Einheiten zu 1,20 $ pro 1.000, zahlst du 3,00 $. Bei einem Service mit Pauschalpreis ist der angezeigte Preis dagegen der Preis für das Ganze. Das sind Paket-Services. Du erkennst sie daran, dass die maximale Menge 1 beträgt. Das Mengenfeld ist dann fest, und die Summe entspricht einfach dem Preis.
Die Falle: Die Oberfläche ändert ihre Beschriftung bei Pauschalpreisen nicht. Der Kasten heißt weiterhin „Preis pro 1.000“, und in der Service-Auswahl steht weiterhin „/ 1.000“ neben der Zahl. Ein Paket für 22 $ sieht auf den ersten Blick also aus wie 22 $ pro tausend Einheiten, was sich wie gut zwei Cent pro Stück liest. Das stimmt nicht. Du siehst den kompletten Preis.
| Was du siehst | Min./Max. Menge | Deine Eingabe | Was du tatsächlich zahlst |
|---|---|---|---|
| 1,20 $ / 1.000 | 100 bis 50.000 | 2.500 | 3,00 $ |
| 0,80 $ / 1.000 | 50 bis 10.000 | 10.000 | 8,00 $ |
| 22,00 $ / 1.000 | 1 bis 1 | fest | 22,00 $ für das ganze Paket |
| 4,50 $ / 1.000 | 10 bis 5.000 | 200, Drip-Feed mit 5 Durchläufen | 4,50 $ für 1.000 Einheiten |
Die Zahlen in der Tabelle sind Rechenbeispiele, keine aktuellen Preise. Die zuverlässige Prüfung dauert zwei Sekunden. Schau zuerst auf „Min./Max. Menge“: Steht als Maximum eine 1, bist du bei einem Paket, die Menge ist fest, und die Zahl im Preiskasten ist der volle Betrag, kein Preis pro Tausend. Vergleiche danach mit der Zeile „Gesamt“, bevor du absendest. Diese Zeile zeigt immer den echten Betrag, egal wie der Preis darüber beschriftet ist.
Drip-Feed (schrittweise Lieferung): Die Menge gilt pro Durchlauf
Drip-Feed teilt eine Bestellung in mehrere kleinere Lieferungen auf, die zeitlich versetzt ankommen. Viele Panels schreiben es auch „Drip Feed“ ohne Bindestrich, gemeint ist immer dasselbe: eine Lieferung, die über Stunden oder Tage gestreckt wird. Setzt du das Häkchen bei „Drip-Feed“, erscheinen zwei weitere Felder: „Durchläufe“ mit Werten von 2 bis 1.000 und „Intervall (Min.)“ ab 0.
Jetzt kommt der Teil, an dem viele hängen bleiben. Das Häkchen ändert die Bedeutung des Mengenfelds. Die Beschriftung wechselt zu „Pro Durchlauf“, und der Hinweis unter dem Kästchen sagt es klar: „Die Gesamtmenge wird auf Durchläufe verteilt und im gewählten Intervall geliefert. Die Menge gilt pro Durchlauf.“ Deine Gesamtlieferung ist also Menge mal Durchläufe, und berechnet wird auf diese Gesamtmenge. Eine eigene Zeile „Gesamtlieferung“ erscheint genau dafür, damit du die echte Zahl siehst.
| Menge | Drip-Feed | Durchläufe | Intervall | Gesamtlieferung | Bezahlt wird für |
|---|---|---|---|---|---|
| 1.000 | aus | entfällt | entfällt | 1.000 | 1.000 |
| 1.000 | an | 5 | 60 Min. | 5.000 | 5.000 |
| 200 | an | 5 | 60 Min. | 1.000 | 1.000 |
| 100 | an | 10 | 1.440 Min. | 1.000, auf zehn Tage verteilt | 1.000 |
1.000 ohne Drip-Feed sind also 1.000 Einheiten. Dieselben 1.000 mit fünf Durchläufen sind 5.000 Einheiten zum fünffachen Preis. Wolltest du 1.000 auf fünf Lieferungen verteilen, gibst du 200 mit fünf Durchläufen ein, nicht 1.000 mit fünf Durchläufen. Die Min./Max.-Grenzen werden gegen die Menge pro Durchlauf geprüft, nicht gegen die Gesamtmenge. Das Formular akzeptiert also problemlos eine Zahl, die sich zum Fünffachen deines geplanten Budgets multipliziert. Schau erst auf „Gesamtlieferung“ und dann auf „Gesamt“, in dieser Reihenfolge.
Es gibt eine zweite, subtilere Einschränkung. Das Kästchen wird immer dann angezeigt, wenn der Service Drip-Feed unterstützt, funktioniert aber nur bei Standard-Services. Bei den Spezialtypen aus dem nächsten Abschnitt erscheint es und lässt sich anklicken, doch Durchläufe und Intervall werden nie an den Anbieter übermittelt. Preis und Lieferung bleiben unverändert, deshalb warnt dich nichts. Fragt dein Service nach Kommentaren, Benutzernamen, Hashtags, Umfrageoptionen oder einem anderen Zusatzfeld, geh davon aus, dass das Drip-Feed-Kästchen nichts bewirkt.
Und ein verbreiteter Mythos gehört klar benannt: Eine gestreckte Lieferung ist eine Frage der Zeitplanung, kein Schutzmechanismus. Sie verändert, wann etwas ankommt, mehr nicht. Ob gelieferte Follower bleiben, hängt vom Service und seiner Qualität ab, nicht vom Tempo. Warum Zahlen wieder sinken, erklärt der Beitrag Warum verliere ich Follower auf Instagram?.
Service-Arten und ihre Pflichtfelder
Die meisten Services brauchen einen Link und eine Menge. Ein nicht unerheblicher Teil braucht etwas anderes, und das Formular baut sich passend zum gewählten Service um. Insgesamt gibt es fünfzehn Service-Arten mit eigenem Verhalten. Wer weiß, mit welcher er es gerade zu tun hat, weiß auch, woher die Menge kommt und ob Drip-Feed überhaupt etwas tut.
| Service-Art | Felder, in dieser Reihenfolge | Woher die Menge kommt | Drip-Feed |
|---|---|---|---|
| Standard | „Link“, „Menge“ | Deine Eingabe | Ja, wenn der Service es unterstützt |
| Eigene Kommentare | „Link“, „Kommentare“ | Anzahl der Kommentarzeilen, kein Mengenfeld | Nein |
| Abo (Auto-Likes, Auto-Aufrufe) | „Benutzername / Profillink“, „Min. pro Beitrag“, „Max. pro Beitrag“, „Beiträge“ | Max. pro Beitrag × Beiträge, berechnet wird der Höchstfall | Nein |
| Paket | Nur „Link“ | Fest auf das Service-Minimum | Nein |
| Kommentar-Likes | „Link“, „Menge“, „Benutzername“ | Deine Eingabe | Nein |
| Antworten auf Kommentare | „Link“, „Benutzername“, „Kommentare“ | Anzahl der Kommentarzeilen | Nein |
| Umfrage | „Link“, „Menge“, „Umfrageantwort Nr.“ | Deine Eingabe | Nein |
| Erwähnungen | „Link“, „Menge“, „Benutzername“ | Deine Eingabe | Nein |
| Erwähnungen aus den Followern eines Nutzers | „Link“, „Menge“, „Benutzername“ | Deine Eingabe | Nein |
| Erwähnungen aus eigener Liste | „Link“, „Benutzernamen“ | Anzahl der Zeilen | Nein |
| Erwähnungen per Hashtag | „Link“, „Menge“, „Hashtag“ | Deine Eingabe | Nein |
| Erwähnungen per Hashtags | „Link“, „Menge“, „Benutzernamen“, „Hashtags“ | Deine Eingabe | Nein |
| Erwähnungen aus den Likern eines Beitrags | „Link“, „Menge“, „Medienlink“ | Deine Eingabe | Nein |
| Gruppeneinladungen | „Link“, „Menge“, „Gruppen“ | Deine Eingabe | Nein |
| SEO | „Link“, „Menge“, „Suchbegriffe“ | Deine Eingabe | Nein |
Die Zusatzfelder haben eigene Hinweise, und diese Hinweise verraten dir das exakt erwartete Format. Die mehrzeiligen Felder sind „Kommentare“ („Ein Kommentar pro Zeile. Menge = Anzahl der Kommentare.“), „Benutzernamen“ („Ein Benutzername pro Zeile“), „Hashtags“ („Ein Hashtag pro Zeile“), „Gruppen“ („Ein Gruppenlink oder Gruppenname pro Zeile“) und „Suchbegriffe“ („Ein Suchbegriff pro Zeile“). Die einzeiligen Felder sind „Benutzername“ („Benutzername des Ziels bzw. Inhabers (ohne @)“), „Hashtag“ („Ein einzelner Hashtag ohne #“) und „Medienlink“ („Link zum Beitrag, dessen Liker abgerufen werden“). „Umfrageantwort Nr.“ nimmt nur Ziffern an, mit dem Hinweis „Nummer der Option, für die abgestimmt wird (1, 2, …)“.
Drei Prüfregeln ersparen dir eine abgelehnte Bestellung:
- Jedes Zusatzfeld ist Pflicht. Fordert ein Service ein Feld an und du lässt es leer, scheitert die Bestellung.
- Das Kommentarfeld akzeptiert 1 bis 10.000 Zeilen und verwirft leere Zeilen stillschweigend. Deine tatsächliche Menge ist also die Zahl der nicht leeren Zeilen. Wer zwischen Kommentaren Leerzeilen zur Übersicht lässt, zahlt dafür nichts, bekommt aber auch nichts.
- Bei listengesteuerten Typen gelten Min. und Max. des Service nicht. Kommt die Menge aus deiner Zeilenzahl, werden die Grenzen nicht erzwungen. Zwei eingefügte Zeilen werden also auch bei einem Service angenommen, der sonst bei 100 beginnt.
Ein praktisches Beispiel: Du möchtest unter deinem neuen Reel zehn individuelle Kommentare auf Deutsch. Dafür wählst du einen Service der Art „Eigene Kommentare“, fügst den Link zum Reel ein und schreibst genau zehn Zeilen ins Feld „Kommentare“, jeweils ein Kommentar pro Zeile, ohne Leerzeilen. Ein Mengenfeld gibt es nicht, die Summe ergibt sich aus den zehn Zeilen. Ein Häkchen bei Drip-Feed würde hier nichts ändern.
Abos und Massenbestellung: wiederkehrend und in Serie bestellen
Sobald du regelmäßig bestellst, stößt du auf zwei Werkzeuge, die Zeit sparen. Beim ersten lauert eine Verwechslungsgefahr, denn das Panel benutzt das Wort „Abo“ für zwei völlig verschiedene Dinge.
Die Seite „Abos“: der Zeitplaner des Panels
Der Menüpunkt „Abos“ ist der eigene Zeitplaner des Panels. Er gibt eine ganz normale Bestellung in einem festen Takt neu auf, bezahlt aus deinem Guthaben und zeitgesteuert von unserem Server. So richtest du einen ein:
- Öffne „Abos“. Die Seite beschreibt sich selbst mit „Lege wiederkehrende automatische Bestellungen an.“
- Wähle einen „Service“, füge einen „Link“ ein und setze eine „Menge“.
- Stelle das „Intervall (Std.)“ ein, von 1 bis 720 Stunden. 720 Stunden entsprechen 30 Tagen.
- Setze „Verbleibende Durchläufe“, wenn nach einer festen Zahl von Wiederholungen Schluss sein soll, oder lass das Feld leer für „Unbegrenzt“.
- Klicke auf „Abo erstellen“. Du bekommst „Abo erstellt.“
Jeder Eintrag erscheint danach als „Aktiv“ oder „Pausiert“ und nennt unter „Nächster Durchlauf“ den nächsten Termin. Mit „Ein/Aus“ pausierst du ihn oder setzt ihn fort, mit „Löschen“ entfernst du ihn. Achte darauf, dass dein Guthaben für die kommenden Durchläufe reicht, denn jeder Durchlauf ist eine eigene, bezahlte Bestellung.
Der Service-Typ Abo: Auto-Likes und Auto-Aufrufe
Die zweite Bedeutung ist eine Service-Art, die Familie der Auto-Aufrufe und Auto-Likes. Hier beobachtet der Anbieter einen Account und beliefert neue Beiträge, sobald sie erscheinen. Du kaufst das einmal im Bestellformular, und es wird überhaupt nicht über die Seite „Abos“ verwaltet:
- Wähle den Service. Das Linkfeld heißt jetzt „Benutzername / Profillink“, mit dem Hinweis „@benutzername oder Profillink (z. B. t.me/kanal, instagram.com/name)“.
- Setze „Min. pro Beitrag“ und „Max. pro Beitrag“, also die Spanne, die jeder neue Beitrag bekommt.
- Setze „Beiträge“, also wie viele kommende Beiträge abgedeckt sind, von 1 bis 100.
- Der entscheidende Satz steht unter dem Feld: „Künftige Beiträge erhalten die Menge automatisch (Min. bis Max. pro Beitrag).“ Bereits vorhandene Beiträge werden nicht angefasst.
Zwei Stolperfallen. Erstens zahlst du den Höchstfall, also Max. pro Beitrag mal Anzahl der Beiträge, und zwar im Voraus. Ein großzügiges Maximum ist eine großzügige Rechnung, ob es ausgeschöpft wird oder nicht. Zweitens: Ist dein Minimum größer als dein Maximum, reagiert der Absende-Button einfach nicht mehr, ohne Fehlermeldung. Das sieht aus wie eine kaputte Seite, ist aber eine abgelehnte Eingabe.
Das Benutzernamen-Feld ist beim Format großzügig und beim Typ streng. Es nimmt @name, t.me/kanal, instagram.com/name oder eine vollständige URL an und kürzt alles auf das letzte Segment. Abgelehnt wird alles Private: private Kanallinks, Einladungslinks, Werte, in denen noch ein Schrägstrich steckt, oder Zeichen außer Buchstaben, Ziffern, Punkten und Unterstrichen. Die Meldung lautet „Gib einen gültigen öffentlichen Benutzernamen ein (keine privaten Links oder Einladungslinks).“
Massenbestellung: viele Bestellungen aus einem Textfeld
Die „Massenbestellung“ ist für den Fall gedacht, dass du eine Liste hast. Sie nimmt eine Bestellung pro Zeile in einem festen Format an, auf der Seite beschrieben als „Pro Zeile: Service-ID|Link|Menge“, mit dem Beispiel 12|https://example.com/profile|1000.
- Service-IDs besorgen. Das sind die Katalognummern, die im Bestellformular neben jedem Servicenamen stehen, keine interne Kennung. Über den Link „Service-Liste“ schlägst du sie nach, ohne die Seite zu verlassen.
- Zeilen einfügen. Eine Bestellung pro Zeile, getrennt durch senkrechte Striche, ohne Leerzeichen um die Striche. Die Menge schreibst du ohne Tausenderpunkt, also
1000, nicht1.000. Das Formular liest den Punkt als Dezimaltrennzeichen,1.000wird also als 1 verstanden. - Zählung beobachten. Das Formular zählt beim Tippen mit und zeigt etwa „12 gültige Zeilen“ und, falls etwas nicht passt, „2 ungültige Zeilen“ mit den betroffenen Zeilennummern, damit du sie direkt korrigieren kannst.
- Summe prüfen. Kontrolliere „Gesamtmenge“ und „Geschätzte Summe“.
- Absenden. Klicke auf „Bestellungen aufgeben“. Zurück kommt zum Beispiel „12 Bestellungen aufgegeben“ und, falls etwas schiefging, „1 Zeile fehlgeschlagen“.
Die Grenzen liegen bei 100 Bestellungen pro Absendung und fünf Absendungen pro Minute. Wichtiger als die Grenzen: Die Massenbestellung unterstützt nur den Standardablauf. Kommentare, Benutzernamen, Hashtags, Umfragenummern oder Drip-Feed-Einstellungen lassen sich darüber nicht übergeben. Braucht dein Service ein Zusatzfeld, muss er über das Formular oder die API bestellt werden. Stehen Services ohne Refill in deiner Liste, zeigt dir auch die Massenbestellung vor dem Absenden die Warnung und nennt die betroffenen Services mit Namen.
Bestellungen verfolgen: was jeder Status bedeutet
„Meine Bestellungen“ zeigt deine letzten fünfzig Bestellungen. Über der Tabelle findest du das Suchfeld „Bestellungen durchsuchen“, das nach Servicename, Link oder Bestellnummer filtert, einen Sortierschalter „Neueste zuerst“ und „Älteste zuerst“ sowie Status-Chips mit Live-Zählern.
Jede Zeile enthält die Bestellnummer, den Servicenamen mit dem Ziellink und einem Button „Link kopieren“, die Menge mit „Start“ und „Rest“ darunter, den abgebuchten Betrag, den Status und auf breiteren Bildschirmen das Datum. Die beiden kleinen Zahlen sind wichtig: „Start“ ist der Zählerstand, als der Anbieter begonnen hat, und „Rest“ ist die Menge, die noch nicht geliefert wurde. Das ist dein Beleg, wenn etwas nicht stimmt. Ein Beispiel: Start 1.240, bestellt 1.000, Rest 0. Dann sollte das Profil bei Abschluss ungefähr 2.240 Follower gehabt haben.
| Status | Was er tatsächlich bedeutet |
|---|---|
| „Ausstehend“ | Angelegt und bezahlt, aber noch von keinem Anbieter angenommen. Umfasst auch manuelle Services und Bestellungen, bei denen der Anbieter einen Fehler gemeldet hat |
| „In Bearbeitung“ | Der Anbieter hat angenommen und arbeitet daran |
| „Abgeschlossen“ | Vollständig geliefert. Die Abschlusszeit fließt in den Durchschnitt des Service ein |
| „Teilweise“ | Nur teilweise geliefert. Der nicht gelieferte Anteil wird automatisch anteilig erstattet |
| „Storniert“ | Storniert. Der volle abgebuchte Betrag wird erstattet |
| „Erstattet“ | Der Anbieter hat eine Rückerstattung zurückgemeldet |
| „Fehlgeschlagen“ | Die Bestellung ist nicht durchgegangen |
Die Status leiten sich aus dem ab, was der Anbieter meldet. Eine Bestellung kann deshalb zwischen „Ausstehend“ und „In Bearbeitung“ hin und her wechseln, bevor sie ihren endgültigen Status erreicht. Zwei zusätzliche Abzeichen können in einer Zeile auftauchen: „Anfrage ausstehend“ bedeutet, dass eine Stornierung wartet, auf einen Admin oder auf die Antwort des Anbieters. „Refill läuft“ bedeutet, dass innerhalb des letzten Tages ein Refill angefordert oder gestartet wurde. Am Ende der Zeile siehst du eventuell noch „Bewerten“ bei abgeschlossenen Bestellungen, die du noch nicht bewertet hast, und ein Rettungsring-Symbol „Support kontaktieren“, das ein Ticket öffnet, das bereits mit dieser Bestellung verknüpft ist.
Ein Verhalten solltest du kennen: Steht eine Bestellung ungewöhnlich lange auf „Ausstehend“, kann ein Fehler beim Anbieter dahinterstecken statt einer Warteschlange. In diesem Fall bleibt das Geld abgebucht, und die Bestellung storniert sich nicht selbst, weil meist ein erneutes Senden die richtige Lösung ist und keine Erstattung. Von deiner Seite lässt sich das nicht lösen. Öffne ein Ticket und nenne die Bestellnummer.
Teste es an einem Beitrag, bevor du skalierst
Am günstigsten prüfst du die obige Logik mit einer kleinen Bestellung für einen einzelnen Beitrag. Vergleiche das Ergebnis danach mit deinen eigenen Insights-Daten.
Refill, Stornierung und Support-Tickets
Refill und Stornierung liefen früher über den Support. Das ist vorbei. Hat die Bestellung einen Anbieter-Datensatz im Hintergrund, geht die Anfrage direkt an diesen Anbieter, ohne dass ein Mensch sie freigeben muss.
Refill anfordern
Refill heißt kostenloses Nachfüllen: Fallen gelieferte Follower oder Likes wieder weg, füllt der Anbieter die Lücke auf. Der Button „Refill“ erscheint am Ende einer Bestellzeile nur, wenn drei Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind: Die Bestellung ist „Abgeschlossen“, der Service ist als refillfähig markiert, und in den letzten 24 Stunden wurde kein Refill angefordert oder gestartet.
Klickst du darauf, passiert eines von zwei Dingen. Mit Anbieter-Datensatz geht die Anfrage direkt an den Anbieter, und du siehst „Refill an den Anbieter gesendet.“ Bei einer manuellen Bestellung wird daraus eine Anfrage an einen Admin: „Refill-Anfrage gesendet, sie wartet auf Freigabe durch einen Admin.“
Die 24-Stunden-Sperre verwirrt viele. Nach einem Klick verschwindet der Button aus der Zeile, und das Abzeichen „Refill läuft“ tritt an seine Stelle. Nichts ist kaputt, und deine Bestellung hat ihren Anspruch nicht verloren, sie ist nur für einen Tag gesperrt. Ein früherer Versuch ergibt „Für diese Bestellung wurde kürzlich ein Refill gestartet. Bitte versuche es später erneut.“ Außerdem kannst du auf „Dieser Service unterstützt kein Refill.“ und „Das Refill konnte gerade nicht gestartet werden. Bitte versuche es später erneut.“ treffen.
Es gibt auch ein automatisches Refill: Ein geplanter Job prüft abgeschlossene, refillfähige Bestellungen der letzten 30 Tage und startet selbstständig ein Refill, wenn der Anbieter eine Unterlieferung meldet, mit derselben Sperrzeit. Bemerkst du einen Rückgang bei einem Service mit Refill, lohnt es sich oft, einen Zyklus abzuwarten, bevor du selbst klickst.
Refill ist keine Garantie gegen Rückgänge, und bei Services ohne Refill-Kennzeichnung gibt es gar keins: Ein Verlust nach Abschluss wird weder ausgeglichen noch erstattet. Genau deshalb ist diese Kennzeichnung wichtig, wenn du zwischen zwei ähnlichen Services wählst. Wie du die Qualität gelieferter Follower einschätzt und woran du auffällige Accounts erkennst, zeigt der Fake-Follower-Check.
Bestellung stornieren
Der rote Button „Stornieren“ erscheint, wenn die Bestellung „Ausstehend“ oder „In Bearbeitung“ ist, der Service als stornierbar markiert ist und noch keine Stornierung wartet. Nicht jeder Service lässt sich stornieren, und das ist eine Eigenschaft des Service, nicht deines Kontos.
- Klicke auf „Stornieren“. Dein Browser fragt „Möchtest du diese Bestellung wirklich stornieren?“
- Hat die Bestellung einen Anbieter-Datensatz, geht die Stornierung direkt an den Anbieter: „Stornierung an den Anbieter gesendet. Du erhältst die Rückerstattung, sobald der Anbieter storniert hat.“
- Lehnt der Anbieter ab, wird nichts erstattet und die Bestellung läuft weiter. Die Meldung lautet „Die Stornierung kann gerade nicht verarbeitet werden. Bitte erstelle ein Support-Ticket.“
- Nimmt der Anbieter an, wird die Erstattung beim nächsten Status-Abgleich automatisch gebucht, vollständig bei einer Stornierung oder anteilig, wenn die Bestellung auf „Teilweise“ gegangen ist.
- Bei manuellen Bestellungen ohne Anbieter-Datensatz geht die Anfrage an einen Admin: „Stornierungsanfrage gesendet, sie wartet auf Freigabe durch einen Admin.“
Weitere Meldungen: „Dieser Service unterstützt keine Stornierung.“, „Diese Bestellung kann nicht storniert werden.“ und „Für diese Bestellung ist bereits eine Anfrage offen.“
Ein Support-Ticket erstellen
„Support“ öffnet die Ticketseite mit der Überschrift „Wie können wir helfen?“ und dem Hinweis „Wähle ein Thema. Anfragen zu Bestellungen werden schneller gelöst.“
- Wähle ein „Thema“. Es gibt sieben.
- Betrifft das Thema eine Bestellung, erscheint die Auswahl „Zugehörige Bestellung“ mit Bestellnummer, Servicename und Status.
- Optional setzt du einen „Betreff (optional)“. Bleibt er leer, wird einer für dich erzeugt.
- Schreib deine „Nachricht“, bis zu 5.000 Zeichen. Der Platzhalter ändert sich je nach Thema und gibt einen brauchbaren Hinweis, was hineingehört.
- Klicke auf „Senden“. Du bekommst „Ticket erstellt.“ und landest im Ticketverlauf.
Die sieben Themen sind „Problem mit Bestellung“ (falscher Link, hängt, nie gestartet), „Bestellung beschleunigen“, „Refill“, „Bestellung stornieren“, „Zahlung / Guthaben“, „API“ und „Sonstiges“. Die Bestellauswahl erscheint bei den ersten vier und ist bei „Bestellung beschleunigen“, „Refill“ und „Bestellung stornieren“ Pflicht. Lässt du sie leer, kommt „Bitte wähle die zugehörige Bestellung aus.“ Hast du noch nie bestellt, steht dort „Du hast noch keine Bestellungen.“
Für Refill und Stornierung hat das Ticketformular eine Abkürzung eingebaut. Wählst du „Refill“ und eine berechtigte Bestellung, erscheint eine Box „Refill-Anfrage mit einem Klick“ mit dem Button „Refill anfordern“. Er tut genau das, was der Button auf der Bestellseite tut, ohne dass du etwas schreiben musst. Dasselbe gilt für „Bestellung stornieren“ und „Stornierung anfragen“. Unterstützt der Service die Aktion nicht, siehst du etwa „Dieser Service bietet kein Refill, du kannst uns aber trotzdem unten schreiben.“ und kannst eine normale Nachricht schicken.
Pro Bestellung gibt es genau ein Gespräch. Hast du zu einer Bestellung schon ein offenes Ticket, öffnet das Formular kein zweites, sondern zeigt „Du hast zu diesem Thema bereits eine offene Anfrage“ mit dem Button „Zur Anfrage“. Das ist kein Abwimmeln: Im bestehenden Ticket sieht der Support den ganzen Verlauf und antwortet schneller. Gleichzeitig offen sein können höchstens fünf Anfragen.
Im Ticket sind Nachrichten mit „Du“ und „Support-Team“ beschriftet. Du antwortest über das Feld „Deine Antwort“ und den Button „Antworten“ oder beendest das Gespräch mit „Schließen“. Ein geschlossenes Ticket zeigt „Dieses Ticket ist geschlossen.“ und den Button „Wieder öffnen“. Unter „Deine Tickets“ stehen alle Anfragen als „Offen“, „Beantwortet“ oder „Geschlossen“.
Die Reseller-API: Schlüssel, erster Aufruf und Aktionen
Wenn du weiterverkaufst, ist die Oberfläche nur der Notfallweg, und die API ist das eigentliche Produkt. Es handelt sich um eine Standard-Reseller-API. Hast du schon einmal gegen einen Endpunkt dieser Form integriert, kommt dir alles bekannt vor, und dein bestehender Client-Code funktioniert meist schon mit geänderter Basis-URL und neuem Schlüssel. Das Geschäftsmodell dahinter beschreibt die Seite zum Reseller-Panel, den Einstieg der Beitrag SMM-Reseller werden.
Den Schlüssel holen
- Öffne „API“ im Menü. Die Seite beginnt mit „Standard-Reseller-API. Mit dem Schlüssel unten rufst du Services ab und gibst Bestellungen auf.“
- Klicke in der Karte „API-Schlüssel“ auf „Schlüssel erstellen“. Hast du schon einen, heißt der Button „Neu erstellen“, mit der Warnung „Beim Neuerstellen wird der alte Schlüssel ungültig.“ Das ist keine weiche Warnung: Der alte Schlüssel funktioniert ab sofort nicht mehr. Tausche ihn also, wenn du neu deployen kannst, nicht mitten im laufenden Betrieb.
- Klicke auf „Kopieren“. Der Schlüssel ist ein 64-stelliger Hex-String.
- Speichere ihn als serverseitiges Geheimnis. Die Seite formuliert die Regel klar: „Jede Anfrage wird mit dem Parameter ‚key‘ im POST-Body gesendet. Halte deinen Schlüssel geheim und erstelle sofort einen neuen, falls er in fremde Hände gerät.“ Weil der Schlüssel im Body mitgeschickt wird, darf er niemals in Code auftauchen, der im Browser läuft.
Transportregeln
- Endpunkt.
POST https://your-panel-domain/api/v2. Eine türkische Variante unter/api/v2/trliefert Servicenamen, Kategorienamen, Status und Fehlermeldungen auf Türkisch. Derselbe Schlüssel funktioniert an beiden. Technische Felder bleiben an beiden Englisch:type,currency(immer USD) undrefill_status. Für deutschsprachige Integrationen nimmst du den Standard-Endpunkt, der auf Englisch antwortet. - Format. Bodys als
application/x-www-form-urlencoded, wie auf der Seite beschrieben: „Anfragen werden per POST als application/x-www-form-urlencoded (form-data) gesendet, Antworten kommen als JSON.“ Ein JSON-Body oder ein GET-Query-String wird ebenfalls angenommen, praktisch für einen schnellen Test im Browser. Bauen solltest du aber gegen den formularkodierten POST. - Rate-Limit. 240 Anfragen pro Minute und Schlüssel und 300 pro Minute und IP. Überschreitest du eine Grenze, kommt HTTP 429 mit einer Fehlermeldung, kein stilles Verwerfen. Bau eine kleine Warteschlange statt eines Retry-Sturms. Eine Polling-Schleife über ein paar hundert Bestellungen erreicht die Grenze pro Schlüssel lange vor der pro IP.
Der erste Aufruf
Der Aufruf, der beweist, dass der Schlüssel funktioniert:
curl -X POST https://your-panel-domain/api/v2 \
-d "key=YOUR_API_KEY" \
-d "action=balance"
Er liefert Guthaben und Währung zurück. Sobald er antwortet, holst du den Katalog mit action=services und cachst ihn. Service-IDs sind stabil, Preise nicht: Sie folgen den Einkaufspreisen und ändern sich regelmäßig. Ein nächtliches Aktualisieren ist das Minimum, besser ist es, den Preis direkt vor einem Angebot an deinen Kunden neu abzurufen.
Aktionen und Parameter
Sieben Aktionen decken alles ab. Jede Anfrage enthält key und action, der Rest hängt von der Aktion ab.
| action | Parameter | Was sie tut |
|---|---|---|
services |
key, action |
Listet alle aktiven Services mit ID, Name, Kategorie, Preis und Min./Max. |
add |
key, action, service, link, quantity, optional runs und interval |
Legt eine Bestellung an. service ist die Katalognummer |
status |
key, action, order oder orders |
Bestellstatus, einzeln oder als kommagetrennte Liste |
balance |
key, action |
Dein Guthaben und die Währung |
refill |
key, action, order oder orders |
Fordert ein Refill an |
refill_status |
key, action, refill oder refills |
Prüft den Fortschritt eines Refills |
cancel |
key, action, orders |
Storniert Bestellungen, kommagetrennt |
Eine Standardbestellung:
curl -X POST https://your-panel-domain/api/v2 \
-d "key=YOUR_API_KEY" \
-d "action=add" \
-d "service=1" \
-d "link=https://instagram.com/username" \
-d "quantity=1000"
Die Erfolgsantwort ist die Bestell-ID und sonst nichts: { "order": 23501 }. Fehler kommen im selben Umschlag mit einem Schlüssel error zurück, etwa { "error": "Incorrect data" }. Die erste Aufgabe deines Clients bei jeder Antwort ist also, auf error zu prüfen, bevor er ein Ergebnis annimmt. Außer dem 429 fürs Rate-Limit gibt es keine eigene Statuscode-Konvention, auf die du dich stützen könntest.
Die Rückgabefelder lohnen sich als Grundlage für dein Datenbankschema:
| Aufruf | Zurückgegebene Felder |
|---|---|
services |
service, name, type, category, rate, min, max, refill, cancel, dripfeed |
status |
charge, start_count, status, remains, currency |
refill |
{ "refill": 55 } |
cancel |
[{ "order": 123, "cancel": 1 }] oder pro Bestellung {"order":123,"cancel":{"error":"..."}} |
Achte auf die Booleans refill, cancel und dripfeed in services. Sie entscheiden, ob die entsprechende Aktion später funktioniert. Speichere sie also mit dem Service und nutze sie, um festzulegen, was du deinen eigenen Kunden anbietest. Ein Refill auf einen Service ohne diese Kennzeichnung liefert einen Fehler, und es gibt keinen Weg, das zu umgehen. Fürs Status-Polling ist orders mit einer kommagetrennten Liste deutlich schonender als ein Aufruf pro Bestellung: Blöcke von 50 bis 100 IDs halten auch einen großen Bestand weit innerhalb des Rate-Limits synchron.
Spezialtypen über die API
Die Aktion add bedient auch die Spezialtypen, mit denselben Parameternamen wie die Formularfelder:
| Service-Art | Zusätzliche Parameter bei add |
|---|---|
| Eigene Kommentare | comments (zeilengetrennt) |
| Kommentar-Likes, Erwähnungen, Erwähnungen aus Followern | username |
| Antworten auf Kommentare | username, comments |
| Erwähnungen aus eigener Liste | usernames |
| Erwähnungen per Hashtag | hashtag |
| Erwähnungen per Hashtags | usernames, hashtags |
| Erwähnungen aus den Likern eines Beitrags | media |
| Umfrage | answer_number |
| Gruppeneinladungen | groups |
| SEO | keywords |
| Abo | username, posts, min, max |
Lies type aus der Antwort von services und verzweige danach. Baust du deine Integration unter der Annahme, dass alles Link plus Menge ist, scheitern die Spezialtypen mit einem Datenfehler, und du suchst den Fehler in der falschen Schicht.
Drei Unterschiede zwischen API und Oberfläche
- Die Duplikatsperre des Panels gilt für API-Bestellungen nicht. In der Oberfläche wird eine Bestellung für denselben Service auf denselben Link abgelehnt, solange eine frühere noch läuft. Über die API findet diese Prüfung nicht statt. Die Sperre des Anbieters greift trotzdem, und sie ist strenger, weil sie den Link unabhängig vom bestellten Service sperrt. Greift sie, wird die Bestellung storniert und dein Guthaben automatisch erstattet. Fang Bestellungen auf denselben Link auf deiner Seite ab, sonst siehst du Bestellungen, die auftauchen und sich sofort selbst stornieren.
- Der Kontostatus erzeugt eigene Fehler. Ein gesperrtes Konto bekommt
Account is banned, ein gesperrter Child-Panel-KundeAccount is suspended. Beides lässt sich nicht durch Wiederholen lösen. Zeig die Meldung an, statt in einer Schleife neu zu versuchen. - Stornierung und Refill hängen weiter an den Service-Kennzeichnungen, genau wie in der Oberfläche. Die API antwortet mit
Cancel is not available for this serviceoderRefill is not available for this service, ohne Ausnahme.
Eine sinnvolle Reihenfolge für eine neue Integration:
balanceaufrufen, um die Authentifizierung zu bestätigen.servicesaufrufen, die komplette Antwort inklusivetype,refill,cancelunddripfeedspeichern und regelmäßig aktualisieren.addzuerst für den Standardtyp umsetzen, danach nachtypefür die Spezialtypen verzweigen.- Gebündeltes
status-Polling umsetzen und die sieben Status auf die deines eigenen Systems abbilden. cancelundrefillnur hinter den Service-Kennzeichnungen anbieten, nicht pauschal für jeden Service.- 429 mit Backoff behandeln und jede Antwort so behandeln, als könnte sie
errorenthalten.
Die vollständige Referenz findest du in der API-Dokumentation und auf der Seite zur SMM-Panel-API. Integrierst du im Auftrag von Kunden statt für einen eigenen Shop, beschreibt die Seite für Agenturen genau diese Art der Nutzung.
Ein White-Label-Child-Panel betreiben
Ein Child-Panel ist dein eigenes SMM-Panel unter deiner Marke, auf deiner Domain, mit deinen eigenen Kunden und deinen eigenen Zahlungskonten. Es funktioniert als Prepaid-Reseller-Modell: Deine Kunden bezahlen direkt dich, und wir ziehen den Basispreis jeder ihrer Bestellungen von deinem Guthaben bei uns ab. Deinen Aufschlag behältst du von Anfang an, weil das Geld deiner Kunden nie über uns läuft. Dazu kommt eine monatliche Reseller-Gebühr, die standardmäßig 29 USD beträgt und pro Panel festgelegt wird. Für den Antrag öffnest du „Mein Panel“ und füllst die Karte „Antrag stellen“ aus:
- „Panel-Name“, zwischen 2 und 100 Zeichen.
- „Domain“, zum Beispiel
panel.example.com. Der Hinweis ist eindeutig: „Eine Domain oder Subdomain, die dir gehört. Ihren DNS-A-Record lässt du anschließend auf unseren Server zeigen.“ - „Aufschlag (×)“, zwischen 1 und 10. Voreingestellt ist 1,2, also 20 % Aufschlag, und eine Live-Vorschau rechnet dir jeden Wert direkt in Prozent über dem Listenpreis um. Außerhalb der Spanne kommt „Der Aufschlag muss zwischen 1 und 10 liegen.“
- Klicke auf „Beantragen“. Du bekommst „Dein Antrag ist eingegangen.“ und danach „Dein Antrag wartet auf die Freigabe durch einen Admin; danach geht dein Panel automatisch live.“
Ist die Domain schon vergeben, siehst du „Diese Domain ist bereits für ein anderes Panel registriert.“
Nach der Freigabe wird die Seite zu deiner Steuerzentrale:
- „Reseller-Status“ zeigt „Dein Guthaben bei uns“, „Monatliche Reseller-Gebühr“, „Nächste Abbuchung“, „Basiskosten der Bestellungen (gesamt)“ und „Bezahlte Reseller-Gebühren“, dazu eine Warnung bei niedrigem Guthaben. Nimm sie wörtlich: Ist das Guthaben aufgebraucht, werden die Bestellungen deiner Kunden abgelehnt, und kann die Monatsgebühr nicht abgebucht werden, wird das Panel gesperrt, bis du auflädst.
- „Domain einrichten“ gibt dir die DNS-Anweisung: den A-Record auf die angezeigte Adresse richten, Proxy bzw. CDN aus, also im Modus „Nur DNS“. Das SSL-Zertifikat wird beim ersten Aufruf automatisch ausgestellt.
- Unter „Zahlungsmethoden“ verbindest du deine eigenen Konten: Cryptomus mit Merchant-ID und API-Schlüssel, eine manuelle Banküberweisung mit deinen eigenen Angaben und, für den türkischen Markt, PayTR für Karte und Überweisung. Bis mindestens eine Methode eingerichtet ist, können deine Kunden kein Guthaben aufladen.
- „Branding“ enthält „Panel-Name“, „Aufschlag (×)“, „Logo-URL“, „Favicon-URL“, „Akzentfarbe“ und „Support-E-Mail“. Bild-URLs müssen mit
httpsbeginnen, und eine Änderung des Aufschlags gilt nur für neue Bestellungen. - „Kunden“, „Letzte Bestellungen“ und „Support-Tickets“ geben dir Guthabenkorrektur pro Kunde, „Sperren“ und „Entsperren“ sowie den Überblick über dein Panel.
Panels sind „Ausstehend“, „Aktiv“ oder „Gesperrt“, und eine Sperre wegen offener Gebühr hebt sich von selbst auf, sobald du auflädst. Für deine Kunden verhält sich ein Child-Panel wie ein normales Panel, mit drei Unterschieden: kein Affiliate-Programm, keine Bewertungen und keine Aufladeboni oder zusätzlichen Zahlungsmethoden. Kosten und Geschäftsmodell findest du auf der Seite zum Child-Panel.
Konto, Sicherheit, KI-Assistent und Geld verdienen
„Konto & Sicherheit“ besteht aus drei Karten.
„Profil“ zeigt deine „E-Mail“ schreibgeschützt mit dem Abzeichen „Bestätigt“ oder „Nicht bestätigt“ und das Feld „Name“, das du mit bis zu 100 Zeichen ändern kannst. Nach „Speichern“ erscheint „Gespeichert.“
„Passwort ändern“ hat die Felder „Aktuelles Passwort“, „Neues Passwort“ und „Neues Passwort (wiederholen)“ und den Hinweis „Mindestens 8 Zeichen. Eine Änderung meldet deine anderen Sitzungen ab.“ Das ist kein Nebeneffekt, sondern Absicht: Nach einem erfolgreichen Wechsel siehst du „Passwort geändert. Deine anderen Sitzungen wurden abgemeldet.“ Hast du dich über Google registriert und noch kein Passwort, ersetzt das Formular sich durch „Du hast dich mit Google angemeldet, dein Konto hat noch kein Passwort. Über den Link unten kannst du eins festlegen.“ und den Button „Passwort-Link per E-Mail senden“.
Zwei-Faktor-Authentifizierung einschalten
Die Karte „Sicherheit“ gehört der Zwei-Faktor-Authentifizierung und zeigt „Zwei-Faktor-Authentifizierung ist aktiv“ oder „Zwei-Faktor-Authentifizierung ist nicht aktiv“. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt, eine Zwei-Faktor-Authentisierung einzuschalten, sobald ein Online-Dienst sie anbietet, und nennt ausdrücklich Konten mit weitreichenden Möglichkeiten wie E-Mail und Social Media. Authenticator-Apps, die Einmalcodes laufend neu erzeugen, stuft das BSI dabei als sicherer ein als Codes per SMS. Genau so arbeitet das Panel:
- Gib dein Passwort ein und klicke auf „2FA aktivieren“.
- Scanne den QR-Code, wie der Hinweis sagt: „Scanne den QR-Code mit Google Authenticator, Authy o. Ä. und gib dann den Code ein.“
- Sichere die „Backup-Codes“ an einem Ort, der nicht dasselbe Gerät ist, etwa in einem Passwortmanager oder ausgedruckt.
- Trag den „Bestätigungscode“ ein und klicke auf „Bestätigen“.
Zum Ausschalten brauchst du dein Passwort und „2FA deaktivieren“. Hast du hier Guthaben liegen oder betreibst du ein Reseller-Geschäft, schalte 2FA ein. Ein gestohlenes Passwort allein reicht dann nicht mehr, um dein Guthaben zu verbrauchen.
Sprache, Währung und Design
Unter dem Menü sitzen drei Auswahlfelder. Die Sprachauswahl ändert die Oberfläche sofort und speichert die Wahl, wenn du angemeldet bist, in deinem Konto. Danach richtet sich auch die Sprache der E-Mails, die du bekommst. Die Währungsauswahl bietet USD, TRY und EUR, wird in einem Cookie gespeichert, funktioniert also auch ohne Anmeldung, und ändert nur die Anzeige. Wer in Euro denkt, stellt EUR ein; geführt und abgerechnet wird das Guthaben trotzdem in USD. Die Designauswahl bietet „Hell“, „Dunkel“ und „System“.
Der KI-Assistent
Unter „KI-Assistent“ verbindest du Claude, ChatGPT oder einen anderen KI-Client mit deinem Konto. Du kopierst die Verbindungs-URL, fügst sie im Client als MCP-Server hinzu und bestätigst die Verbindung im Panel, auf Wunsch nur mit Lesezugriff. Dein Passwort wird dabei nie an den Client weitergegeben. Danach kannst du Sätze sagen wie „Zeig mir die Preise für Instagram-Follower“ oder „Wie laufen meine letzten Bestellungen?“. Der Assistent kann Services suchen, Preise berechnen, Bestellungen aufgeben, stornieren und Refills anfordern und fragt vor jeder Bestellung nach deiner Bestätigung. Guthaben aufladen, Geld auszahlen oder dein Passwort sehen kann er nicht. Unter „Verbundene Assistenten“ trennst du eine Verbindung jederzeit mit „Trennen“.
Geld verdienen: das Affiliate-Programm
„Geld verdienen“ ist das Partnerprogramm von PanelFollows. Mit „Meinen Link erstellen“ bekommst du deinen persönlichen Affiliate-Link. Wer sich über diesen Link registriert, wird dir dauerhaft als Geworbener zugeordnet. Das gilt auch, wenn die Registrierung erst später folgt, solange sie innerhalb von 30 Tagen nach dem Klick passiert. Du verdienst eine Provision auf jede abgeschlossene Bestellung deiner Geworbenen, nicht auf ihre Einzahlungen. Stornierte oder erstattete Bestellungen zählen nicht, bei teilweise gelieferten zählt nur der gelieferte Teil.
| Stufe | Bestellvolumen deiner Geworbenen | Provision |
|---|---|---|
| 1 | Ab der ersten Bestellung | 5 % |
| 2 | Ab 500 $ | 7 % |
| 3 | Ab 2.000 $ | 10 % |
Das sind die aktuellen Standardsätze; welche Sätze gelten, zeigt die Seite unter „Dein Provisionssatz“ jederzeit live. Einnahmen werden sieben Tage nach Abschluss der jeweiligen Bestellung auszahlbar, die Mindestauszahlung liegt bei 10 $, und Auszahlungen werden manuell geprüft und meist innerhalb von 24 bis 72 Stunden überwiesen. Alternativ überträgst du Einnahmen mit „Aufs Guthaben übertragen“ sofort und ohne Wartezeit auf dein Panel-Guthaben und bekommst 10 % extra obendrauf. Selbstempfehlungen und Zweitkonten werden entfernt. Teilst du deinen Link öffentlich, etwa in deiner Bio oder in einem Video, gilt in Deutschland die Pflicht, Werbung als solche erkennbar zu machen. Mehr dazu im Beitrag Mit Affiliate-Marketing Geld verdienen und auf der Seite zum Affiliate-Programm.
Bewertungen schreiben
„Meine Bewertungen“ listet abgeschlossene Bestellungen unter „Bestellungen, die auf deine Bewertung warten“ mit dem Button „Bewertung schreiben“. Der Dialog enthält die Felder „Deine Wertung“, „Titel“, „Deine Bewertung“ (10 bis 1.000 Zeichen) und optional „Auf der Website angezeigter Name“. Dein vollständiger Name wird nie veröffentlicht. Bewertungen stehen auf „Ausstehend“, bis sie geprüft sind, und erscheinen dann als „Veröffentlicht“ oder „Abgelehnt“. Was andere Kunden über ihre Erfahrungen schreiben, findest du unter Bewertungen.
Plattformregeln und Recht: was du in Deutschland, Österreich und der Schweiz wissen solltest
Eine ehrliche SMM-Panel-Anleitung muss auch sagen, wo die Grenzen liegen. Drei Punkte solltest du kennen, bevor du deine erste größere Bestellung aufgibst.
Die Plattformen verbieten künstliche Interaktion. Die Gemeinschaftsrichtlinien von Instagram untersagen ausdrücklich, künstlich „Gefällt mir“-Angaben, Abonnenten oder geteilte Inhalte zu sammeln. Instagram hat am 19. November 2018 angekündigt, per maschinellem Lernen nicht authentische Likes, Follows und Kommentare zu entfernen, die über Drittanbieter-Apps erzeugt wurden, und Konten, die solche Apps weiter nutzen, gegebenenfalls einzuschränken. Die anderen großen Plattformen haben vergleichbare Regeln. Praktisch heißt das: Gelieferte Zahlen können durch Bereinigungen wieder sinken, und im ungünstigen Fall bekommt ein Account Einschränkungen. Refill-Services federn Rückgänge ab, heben dieses Risiko aber nicht auf.
Für Unternehmen gilt das Lauterkeitsrecht. Seit dem 28. Mai 2022 verbietet Anhang Nr. 23c des deutschen Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), gefälschte Bewertungen oder Empfehlungen von Verbrauchern zu übermitteln oder in Auftrag zu geben oder sie in sozialen Medien zur Verkaufsförderung falsch darzustellen. Die Wettbewerbszentrale weist darauf hin, dass darunter auch Likes fallen können. Wer als Unternehmen mit gekauften Interaktionen für Produkte wirbt, bewegt sich also in einem rechtlich heiklen Bereich. Auch Österreich und die Schweiz haben eigene Gesetze gegen unlauteren Wettbewerb. Diese Anleitung ersetzt keine Rechtsberatung. Wenn du gewerblich unterwegs bist, klär deinen konkreten Fall mit einer Fachperson.
Dein Account bleibt deiner. PanelFollows fragt nie nach deinem Passwort. Jede Bestellung läuft über einen öffentlichen Link oder Benutzernamen, und niemand bekommt Zugriff auf dein Profil. Schalte trotzdem auf Instagram, TikTok und YouTube selbst die Zwei-Faktor-Authentisierung ein, wie es das BSI empfiehlt.
Was folgt daraus für die Praxis? Nutze gelieferte Zahlen als Starthilfe für Inhalte, die ohnehin gut sind, nicht als Ersatz dafür. Bevorzuge Services mit Refill, bestelle in plausiblen Größenordnungen im Verhältnis zu deinem bisherigen Wachstum, und behalte deine Reichweite in den Statistiken der Plattform im Blick. Wenn du wissen willst, welche Follower echt wirken und welche nicht, hilft der Fake-Follower-Check.
Häufige Fehler, Fehlermeldungen und die Checkliste vor dem Absenden
Die meisten gescheiterten Bestellungen haben eine Handvoll Ursachen. Diese Tabelle ordnet zu, was du siehst, was passiert ist und was du tun kannst.
| Meldung | Ursache | Was du tun kannst |
|---|---|---|
| „Nicht genügend Guthaben.“ | Die Summe übersteigt dein Guthaben | Aufladen oder die Menge senken. Auf die Zeile „Gesamt“ schauen, nicht auf den Preis |
| „Die Menge liegt außerhalb des erlaubten Bereichs.“ | Außerhalb von Min./Max. des Service | „Min./Max. Menge“ prüfen. Mit Drip-Feed gilt die Spanne pro Durchlauf |
| „Drip-Feed ist für diesen Service nicht verfügbar.“ | Mehr als ein Durchlauf bei einem Service ohne Drip-Feed | Häkchen entfernen und in einer Lieferung bestellen |
| „Für diesen Link hast du bereits eine aktive Bestellung.“ | Die Duplikatsperre hat gegriffen | Siehe unten; warten, bis die laufende Bestellung fertig ist |
| „Gib gültige Kommentare ein (einen pro Zeile).“ | Leere oder fehlerhafte Kommentarliste | Ein Kommentar pro Zeile, 1 bis 10.000 nicht leere Zeilen |
| „Gib einen gültigen öffentlichen Benutzernamen ein (keine privaten Links oder Einladungslinks).“ | Privater Kanal, Einladungslink oder ungültiger Benutzername | Den öffentlichen Benutzernamen verwenden |
| „Ungültige Abo-Werte.“ | Anzahl der Beiträge außerhalb von 1 bis 100 oder falsches Min./Max. | Zahlen korrigieren. Reagiert der Button nicht, ist dein Minimum größer als dein Maximum |
| „Dieser Service ist vorübergehend nicht verfügbar. Bitte versuche es später erneut.“ | Der Service lässt sich gerade nicht bestellen | Später erneut versuchen oder einen anderen Service wählen |
| „Das hat nicht geklappt.“ | Allgemeine Fehlermeldung | Einmal wiederholen; tritt sie erneut auf, ein Ticket mit Service und Link öffnen |
Die Duplikatmeldung verdient eine eigene Erklärung, denn sie kommt aus zwei verschiedenen Quellen und lautet beide Male gleich. Die erste ist die Sperre des Panels: derselbe Nutzer, derselbe Service, derselbe Link, und eine frühere Bestellung ist noch ausstehend oder in Bearbeitung. Diese Bestellung wird gar nicht erst angelegt, also wird auch nichts abgebucht. Die zweite ist die Sperre des Anbieters. Sie ist strenger, weil sie den Link unabhängig vom bestellten Service sperrt, und zwar über alle Reseller dieses Anbieters hinweg. Lehnt der Anbieter deshalb ab, wird deine Bestellung storniert und der Betrag automatisch erstattet. Gleiche Meldung, andere Mechanik, gleiche Regel für die Praxis: Schließ eine Bestellung auf einem Link ab, bevor du die nächste startest.
Was das Panel nicht für dich prüft
Mach dir klar, wo die Grenze verläuft.
- Private Accounts. Es gibt keine Prüfung, ob das Zielprofil öffentlich ist. Das Panel prüft das Format des Links und sonst nichts über den Account dahinter. Bestellst du auf ein privates Profil, scheitert die Lieferung beim Anbieter. Du wirst nicht gewarnt, und es wird nicht erstattet.
- Geänderte Benutzernamen. Dasselbe Spiel. Ändert sich der Benutzername nach der Bestellung, zeigt der Link ins Leere, und niemand fängt das ab.
- Falscher Link im richtigen Format. Ein Link auf den falschen Beitrag ist ein vollkommen gültiger Link. Nichts hält dich auf.
- Ob der Service zum Ziel passt. Ein Service für ein bestimmtes Content-Format bewirkt bei einem anderen nichts Sinnvolles. Das steht in der Box „Beschreibung“.
Die Checkliste vor dem Klick auf „Bestellung aufgeben“
- Zeigt „Min./Max. Menge“ ein Maximum von 1? Dann ist die Zahl im Preiskasten der volle Paketpreis.
- Ist „Drip-Feed“ angehakt? Dann: Ist die Menge die Menge pro Durchlauf, und stimmt „Gesamtlieferung“ mit dem überein, was du willst?
- Zeigt die Zeile „Gesamt“ den Betrag, den du erwartest?
- Ist der Link öffentlich, richtig und der gemeinte, mit
https://am Anfang? - Läuft auf diesem Link bereits eine Bestellung?
- Hat der Service ein Refill, falls dir Rückgänge wichtig sind? Erscheint die rote Warnung „Ohne Refill“, weißt du, worauf du dich einlässt.
Bei einem neuen Service lohnt es sich, klein anzufangen. Kauf das Minimum, schau zu, wie es ankommt, prüf „Start“ und „Rest“ und skaliere erst dann. Diese Gewohnheit kostet einen Dollar und spart deutlich mehr als einen Dollar.
Konto eröffnen und in Minuten bestellen
Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur zwei Schritte. Lade Guthaben per Karte, Banküberweisung oder Krypto auf, gib deine Bestellung auf und verfolge die Lieferung im Dashboard.
Häufig gestellte Fragen
Muss ich meine E-Mail bestätigen, bevor ich bestellen kann?
Nein. Nach der Registrierung wird automatisch eine Bestätigungsmail verschickt, die Bestätigung ist aber keine Voraussetzung. Du kannst mit einer unbestätigten Adresse Guthaben aufladen und bestellen, auf deiner Kontoseite steht dann nur „Nicht bestätigt“. Bestätige sie trotzdem, denn Links zum Zurücksetzen des Passworts und Benachrichtigungen zu Bestellungen gehen an diese Adresse.
Wie funktioniert ein SMM-Panel wie PanelFollows?
Du lädst ein Prepaid-Guthaben auf, wählst im Katalog einen Service, fügst einen öffentlichen Link ein und gibst eine Menge an. Das Panel bucht den Betrag ab, leitet die Bestellung an den Anbieter weiter und zeigt dir unter „Meine Bestellungen“ den Status bis zum Abschluss. Ein Passwort für deinen Social-Media-Account brauchst du dafür nie. Das Grundprinzip erklärt die Seite So funktioniert’s ausführlicher.
Kann ich in Euro bezahlen?
Du kannst dir Preise in Euro anzeigen lassen und per SEPA-Überweisung in Euro einzahlen. Das Guthaben selbst wird aber immer in US-Dollar geführt: Bei einer Euro-Überweisung rechnet deine Bank um, und die Euro-Anzeige im Panel ist eine reine Umrechnung. Wer ohne Wartezeit aufladen will, nutzt Krypto, das nach der Bestätigung automatisch gutgeschrieben wird.
Warum steht „Preis pro 1.000“ bei einem Paket-Service?
Weil die Beschriftung fest ist und sich bei Pauschalpreisen nicht ändert. Bei einem Paket, erkennbar an einer maximalen Menge von 1, ist die angezeigte Zahl der Preis für das ganze Paket und kein Preis pro Tausend. Schau zuerst auf „Min./Max. Menge“: Ein Maximum von 1 verrät dir das Paket. Die Zeile „Gesamt“ zeigt in jedem Fall den echten Betrag.
Was bedeutet Drip-Feed bei Followern?
Drip-Feed bedeutet schrittweise Lieferung: Eine Bestellung wird in mehrere Durchläufe aufgeteilt, die im eingestellten Intervall ankommen, statt alles auf einmal zu liefern. Wichtig ist, dass die Menge dann pro Durchlauf gilt. 200 Follower mit fünf Durchläufen ergeben 1.000 Follower insgesamt. Drip-Feed ist eine Frage des Zeitplans und kein Schutz vor Rückgängen, und es funktioniert nur bei Standard-Services.
Der Refill-Button ist nach einem Klick verschwunden. Habe ich den Anspruch verloren?
Nein, er ist für 24 Stunden gesperrt. Während der Sperre zeigt die Zeile das Abzeichen „Refill läuft“ statt des Buttons, und ein früher Versuch über ein Ticket liefert „Für diese Bestellung wurde kürzlich ein Refill gestartet. Bitte versuche es später erneut.“ Zusätzlich prüft ein automatischer Job abgeschlossene, refillfähige Bestellungen der letzten 30 Tage, sodass ein Rückgang oft ohne dein Zutun behoben wird.
Warum kann ich meine Bestellung nicht stornieren?
Ob eine Stornierung möglich ist, hängt vom Service ab, nicht von deinem Konto. Unterstützt der Service es nicht, erscheint der Button „Stornieren“ gar nicht, und ein Ticket liefert „Dieser Service unterstützt keine Stornierung.“ Unterstützt er es, geht die Anfrage direkt an den Anbieter. Lehnt der Anbieter ab, gibt es keine Erstattung, und die Bestellung läuft weiter.
Meine Bestellung hängt seit Langem auf „Ausstehend“. Wo ist mein Geld?
Der Betrag wird abgebucht, sobald die Bestellung angelegt ist, und bleibt abgebucht, solange sie aussteht. Ein langer Status „Ausstehend“ bedeutet meist, dass noch kein Anbieter angenommen hat. Dahinter kann auch ein Fehler beim Anbieter stecken, der ein erneutes Senden braucht und keine Erstattung. Öffne ein Ticket unter „Problem mit Bestellung“ und wähle die Bestellung aus.
Ist Follower kaufen legal?
Das hängt vom Zweck ab. Klar ist zweierlei: Die Plattformen untersagen künstliche Interaktion in ihren Richtlinien und können Zahlen entfernen oder Accounts einschränken. Bei privater Nutzung ist das die wichtigste Grenze. Für Unternehmen ist die Lage heikler: Seit dem 28. Mai 2022 verbietet Anhang Nr. 23c UWG gefälschte Empfehlungen in sozialen Medien zur Verkaufsförderung, und laut Wettbewerbszentrale können darunter auch Likes fallen. Im gewerblichen Einsatz solltest du dich rechtlich beraten lassen.
Warnt mich das Panel, wenn das Zielprofil privat ist?
Nein. Es gibt keine Prüfung, ob ein Account öffentlich oder privat ist, und auch keine für einen Benutzernamen, der sich nach der Bestellung geändert hat. Das Panel prüft das Linkformat und die Duplikatregel, sonst nichts. Kann das Ziel nicht beliefert werden, scheitert die Bestellung beim Anbieter, und das wird nicht erstattet. Das Ziel zu prüfen ist deine Aufgabe und dauert fünf Sekunden. Für alles Weitere helfen die FAQ und die Seite So funktioniert’s.
Fazit: die SMM-Panel-Anleitung in fünf Sätzen
Wenn du von dieser SMM-Panel-Anleitung nur fünf Dinge behältst, dann diese. Erstens: Die Zeile „Gesamt“ zeigt immer die Wahrheit, egal was im Preiskasten steht, und ein Maximum von 1 bedeutet Paketpreis. Zweitens: Mit Drip-Feed gilt die Menge pro Durchlauf, und bei Spezialtypen tut das Häkchen gar nichts. Drittens: Refill gibt es nur bei gekennzeichneten Services, einmal pro 24 Stunden, und ein verschwundener Button ist gesperrt, nicht verloren. Viertens: Das Panel prüft keine privaten Profile, geänderten Benutzernamen oder falschen Beiträge, das ist deine Aufgabe. Fünftens: Wer skalieren will, wechselt zu Massenbestellung, API oder Child-Panel und schaltet vorher 2FA ein.
Der Rest ist Übung. Leg ein Konto an, lade einen kleinen Betrag auf und gib die erste Bestellung mit dem Minimum auf, dann weißt du nach einer Stunde mehr als nach jedem Tutorial. Die kostenlose Registrierung dauert eine Minute, und der Service-Katalog ist auch ohne Konto einsehbar.